Der WTV zeigt Flagge

Zum diesjährigen Weltwassertag am 22. März hat der Wahnbachtalsperrenverband (WTV) beschlossen, im wahrsten Wortsinn Flagge zu zeigen. Der WTV hat Fahnen gestaltet, die nicht nur er selbst zum 22. März gehisst, sondern auch den Abnehmern in seinem Versorgungsgebiet kostenfrei zur Verfügung gestellt hat, um sie zeitgleich auf dem Grundstück Ihres Unternehmens oder an einem anderen zentralen Ort in Ihrem Umfeld aufzuziehen. 13 von 26 Abnehmern beteiligen sich an der Aktion. 

Mit seiner mobilen Wassertheke wird der WTV am Samstag, den 20. März, zwischen 10 und 16 Uhr sowie am Montag, den 22. März, zwischen 11 und 15:30 Uhr auf dem Damm der Talsperre über die Aktion informieren und alle Fragen rund um unser Trinkwasser beantworten. Corona bedingt kann allerdings kein Trinkwasser ausgegeben werden.

Die Stadtwerke Hennef gehörten zu den Ersten, die bereits eine Woche vorher, am Montag, den 15. März, Flagge zeigten. Hennefs Bürgermeister Mario Dahm (Foto 3, links) präsentierte zusammen mit Dr. Volker Erbe, Technischer Geschäftsführer der Stadtwerke, und Ludgera Decking, Geschäftsführerin des WTV, die Fahne, die am Mast vor dem Rathaus an der Frankfurter Straße in Hennef aufgezogen wurde. 

„Wasser ist die Grundlage allen Lebens und ein unverzichtbares Gut. Hochwertiges, stets verfügbares Trinkwasser ist aber leider nicht überall eine Selbstverständlichkeit. Auch der Klimawandel mit seinen Trockenperioden und Extremwetterereignissen stellt die Wasserversorgung weltweit vor eine große Herausforderung. Der Tag des Wassers soll genau darauf hinweisen“, sagte der Bürgermeister. „Gleichzeitig ist dies auch ein gemeinsamer Appell von uns, verantwortlich mit diesem hohen Gut umzugehen und es zu schützen. Wir sollten immer daran denken, dass wir jederzeit auf qualitativ hochwertiges Trinkwasser in ausreichender Menge zurückgreifen können, während nach Schätzung der WHO weltweit etwa eine Milliarde Menschen keinen Zugang zu sicherem und sauberem Wasser hat“, ergänzte die WTV-Geschäftsführerin und fügte hinzu: „Der Weltwassertag am 22. März gibt uns die Gelegenheit, auch der breiten Öffentlichkeit den hohen Wert des Trinkwassers bewusst zu machen, für das wir von vielen Regionen in Deutschland beneidet werden.“

Neben dem Slogan „Nachhaltig, naturnah, zukunftssicher – unser Trinkwasser“ sind die Firmenlogos des WTV und des jeweiligen Unternehmens abgebildet, was die enge Zusammenarbeit verdeutlicht. 

Die Begriffe „nachhaltig, naturnah und zukunftssicher“ sind der Verweis auf den verantwortungsvollen Umgang mit den Ressourcen, der Aufbereitung des Wassers sowie die zuverlässige Versorgung der Bevölkerung auch unter neuen zukünftigen Herausforderungen. 
Vor allem im Hinblick auf die Auswirkungen des Klimawandels mit Niederschlagsänderungen, Temperaturanstieg, erhöhter Verdunstung oder wiederkehrenden Überflutungen und vermehrten Trockenperioden. 

Der Weltwassertag wird seit 1993 aufgrund einer Resolution der Generalversammlung der Vereinten Nationen alljährlich weltweit begangen und immer unter ein Thema gestellt. Ziel ist, die breite Öffentlichkeit auf die Bedeutung des Wassers hinzuweisen. Die globale Wasserversorgung von sieben Milliarden Menschen wird in Zukunft eine der größten Herausforderungen für die Weltbevölkerung sein. 
Im Fokus eines jeden Weltwassertages stehen die Bedeutung des Wassers als Lebensgrundlage, der Schutz der Wasservorkommen und deren nachhaltige Nutzung so wie der WTV es seit Inbetriebnahme der Talsperre täglich praktiziert.