Zahlen und Fakten

Die Talsperre ist als Jahresspeicher bemessen, kann also aus dem Einzugsgebiet im Schnitt einmal jährlich gefüllt werden. Das bewilligte Wasserrecht zur Entnahme von Wasser für die Trinkwasserversorgung in Höhe von 28 Millionen Kubikmeter pro Jahr reicht, um auch in einem „Doppeltrockenjahr" ausreichend Wasser für eine gesicherte Trinkwasserversorgung zur Verfügung stellen zu können. Das Hauptwassergewinnungsgebiet der Wahnbachtalsperre liegt zwischen Wiehl-Drabenderhöhe im Nordosten, Hennef/Much im Südosten sowie Siegburg/Seelscheid im Nordwesten. Sie wird überwiegend durch den Wahnbach mit seinen Zuläufen, unter anderem dem Wendbach, gespeist. Der Stauinhalt der Talsperre beträgt  41,3 Millionen Kubikmeter (davon zwei Millionen Kubikmeter Speicherraum für Hochwasser) und entspricht damit dem durchschnittlichen Abfluss des Rheins bei Bonn in etwa 5 ½ Stunden. Im Jahr 2015 wurden 24,67 Millionen Kubikmeter aus der Wahnbachtalsperre abgegeben, das sind mehr als 66 Prozent der Gesamtmenge des vom Wahnbachtalsperrenverband gelieferten Trinkwassers. Das Einzugsgebiet, aus dem die Zuflüsse kommen, ist  circa 71,5 Quadratkilometer groß und besitzt eine schmale, gestreckte Form über eine Länge von circa 20 Kilometer, eine maximale Breite von rund fünf Kilometer und eine minimale Breite von circa 2,7 Kilometer. Das Absperrbauwerk der Talsperre ist ein 52,5 Meter hoher Staudamm.

Einige Daten zur Talsperre