Trinkwasseraufbereitung

Unser Ziel ist es mit möglichst einfachen, hochwirksamen Verfahren stets eine ausgezeichnete Trinkwasserqualität zu garantieren und dabei möglichst wenige Rückstände zu produzieren. Der Wahnbachtalsperrenverband (WTV) liefert ein Trinkwasser, das klar, wohlschmeckend und frei von Krankheitserregern und Schadstoffen ist. Besonders in Hinblick darauf, dass von Trinkwasser auch bei lebenslangem Genuss keinerlei Gesundheitsgefährdung ausgehen darf. Vorzugsweise entnimmt der WTV das Rohwasser aus der Tiefenwasserzone der Wahnbachtalsperre.

Vorsperre

Unterhalb des Einlaufs des Hauptzuflusses zum Stausee, dem Wahnbach, befindet sich die Vorsperre der Wahnbachtalsperre. An dieser Stelle gelangen etwa 85 Prozent der Zuflüsse und mehr als 90 Prozent der Nähr- und Trübstoffe in den Stausee. Die Vorsperre mit einem Volumen von 0,5 Millionen Kubikmetern dient der Zwischenspeicherung von Hochwasserzuläufen, bevor das Rohwasser in die Vorbehandlungsanlage, die Phosphor-Eliminierungs-Anlage (PEA), weitergeleitet wird.   

Pumpwerk Seligenthal

Nach Bedarf wird das Wasser am Pumpwerk Seligenthal vorkonditioniert. Durch die Dosierung von Kaliumpermanganat lässt sich gelöstes Mangan binden, bei erhöhtem pH-Wert auch Zooplankton inaktivieren. Pulveraktivkohle kann - falls notwendig - Pflanzenschutzmittel und chlorierte Kohlenwasserstoffe binden, die sich später abfiltrieren lassen.