Trinkwassergewinnung aus der Talsperre

Vorzugsweise entnimmt der Wahnbachtalsperrenverband das Rohwasser aus der Tiefenwasserzone der Wahnbachtalsperre. Bei Bedarf findet am Pumpwerk Seligenthal eine Voraufbereitung des Wassers statt.

Das Einzugsgebiet der Wahnbachtalsperre liegt zwischen Wiehl-Drabenderhöhe (Oberbergischer Kreis) im Nordosten, Hennef/Much im Südosten sowie Siegburg/Seelscheid im Nordwesten. Die Wahnbachtalsperre wird überwiegend durch den Wahnbach mit seinen Zuläufen gespeist, zum Beispiel dem Wendbach.

Der Verband hat ein Recht zur Wasserentnahme aus der Wahnbachtalsperre von jährlich bis zu 28,1 Millionen Kubikmetern, das Stauseevolumen beträgt 41,3 Millionen Kubikmeter. Das Pumpwerk in Seligenthal fördert bis zu 3.500 Kubikmeter Talsperrenwasser pro Stunde über eine Transportleitung DN 1000 in die Trinkwasseraufbereitung Siegburg-Siegelsknippen.

Das Vorbecken verfügt über ein nutzbares Speichervolumen von rund 500.000 Kubikmetern.

Oberflächenwasser aus der Wahnbachtalsperre und Grundwasser aus dem Siegbogen bei Hennef werden in der Trinkwasseraufbereitungsanlage Siegburg-Siegelsknippen, Grundwasser aus Sankt Augustin-Meindorf in der dortigen Trinkwasseraufbereitungsanlage aufbereitet.