Wahnbachtalsperre

Die Wasserschutzgebietsverordnung für die Wahnbachtalsperre gilt seit dem 14. Mai 1993. Sie wurde vom Regierungspräsidenten in Köln als obere Wasserbehörde für die Gewässer im Einzugsgebiet und im Wahnbachstausee festgesetzt. Diese enthält die einzelnen Schutzzonen I (Uferzone), IIA (engste Zone), IIB (innerer Bereich) und III (äußerer Bereich). In denen regelt die Verordnung durch Verbote, Beschränkungen und Genehmigungspflichten die Handlungen der Bewohner, von Betrieben und der Landwirtschaft.

Wasserschutzgebietsverordnung Wahnbachtalsperre

>hier< Link zur Bezirksregierung Köln (pdf)

Erläuterungsbericht zur Abgrenzung des Wasserschutzgebietes - Wahnbachtalsperre

>hier< Link zur Bezirksregierung Köln (pdf)

Die Kreisverwaltung des Rhein-Sieg-Kreises als Untere Wasserbehörde entscheidet über potenziell wassergefährdende Anlagen und Handlungen im Einzugsgebiet.

Maßnahmen zum Gewässerschutz durch den WTV:

  • Beratung und Unterstützung zu gewässerschonender Landwirtschaft in Kooperation mit dem ALWB
  • Stellungnahmen zu Flächennutzungsplänen, Bebauungsplänen, Ortslagenabgrenzungssatzungen, Gewerbe- und Wohnbebauungen, Straßenbaumaßnahmen, Leitungsbauten, Abwasserbeseitigungsmaßnahmen (Kanalbau, Pumpwerke, Kleinkläranlagen), Beseitigung von Niederschlagswässern, Gewässerbenutzungen, Erdwärmeanlagen, Verkippungen, Errichtung landwirtschaftlicher Betriebsstätten etc.
  • Absperrschranken zur Sicherung der Wasserschutzzone I.
  • Im Zuge von Neu- und Umbaumaßnahmen in Siedlungsbereichen, bei Straßen- und Wegen erfolgt eine Versickerung der Niederschlagswässer über die bewachsene und belebte Bodenzone.
  • Beobachtung von wilden Abfallentsorgungen und Missständen im Einzugsgebiet durch die Gewässerwarte des Verbandes.