Energiemanagement

Ein geändertes Bewusstsein in der Bevölkerung und damit letztendlich in der Politik zum Klimaschutz/-wandel hat die sogenannte „Energiewende“ in Deutschland eingeläutet und zum schrittweisen Atomausstieg geführt.

Auch der Wahnbachtalsperrenverband fühlt sich als Unternehmen, zu dessen Philosophie der schonende Umgang mit den natürlichen Ressourcen gehört, dem Umwelt- und Klimaschutz verpflichtet. Gleichzeitig sieht sich der WTV aber auch mit einer im Zuge dieser Entwicklung verbundenen stetigen Erhöhung der Energiekosten konfrontiert.

Am 1. Januar 2013 ist eine Änderung des Energiesteuer- und Stromsteuergesetzes in Kraft getreten. Demnach werden Steuerentlastungen für Unternehmen des produzierenden Gewerbes, zu denen auch der WTV zählt, zwar im bisherigen Umfang fortgeführt, jedoch unter veränderten Anforderungen. Die Gewährung einer Steuerbegünstigung setzt zukünftig nachgewiesene Anstrengungen zur Erhöhung der Energieeffizienz voraus. Unternehmen, die den sogenannten Spitzenausgleich in Anspruch nehmen wollen, müssen ein System zur Verbesserung der Energieeffizienz, etwa ein Energiemanagementsystem (EnMS) einführen und betreiben, das regelmäßig durch einen externen Auditor überprüft und in der Folge zertifiziert wird.