Zusammenarbeit mit der Landwirtschaft


Die Zusammenarbeit zwischen den Wasserversorgungsunternehmen und der Landwirtschaft in Wasserschutzkooperationen soll den Schutz der Trinkwasserressourcen verbessern. Es werden Maßnahmen zur Bewirtschaftung der landwirtschaftlichen Flächen entwickelt und umgesetzt, die über die gesetzlichen Anforderungen hinausgehen und die Einträge von Stoffen und Krankheitserregern in die oberirdischen Gewässer und das Grundwasser minimieren.

Die den landwirtschaftlichen Betrieben dadurch entstehenden Mehraufwendungen werden durch Fördermaßnahmen der Wasserversorgungsunternehmen ausgeglichen. Die Finanzierung erfolgt durch eine Verrechnung mit dem Wasserentnahmeentgelt, das von den Wasserversorgungsunternehmen an das Land abgeführt werden muss. Diese Verrechnungsmöglichkeit ist an formale und organisatorische Voraussetzungen geknüpft, die über die langjährig praktizierte Zusammenarbeit des WTV im ALWB nicht mehr gesichert sind.

Der WTV ist daher aktuell bemüht, eine moderne Form der Zusammenarbeit zu etablieren, die alle aktuellen Anforderungen erfüllt und den landwirtschaftlichen Betrieben weiterhin ermöglicht, gewässerschützende Bewirtschaftungsmaßnahmen, die nicht gesetzlich vorgeschrieben sind, ohne wirtschaftliche Nachteile umzusetzen.