WTV seit August 2016 Mitglied im Förderverein „WISSENschaf(f)t SPASS“

Nicht nur in den sogenannten „MINT-Fächern“ (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik), sondern auch im Handwerk herrscht seit Jahren Fachkräftemangel. Allein 6000 Stellen bleiben 2015 in der Region Bonn/Rhein-Sieg jedes Jahr unbesetzt. Vor diesem Hintergrund wurde im gleichen Jahr von Vertretern der IHK Bonn/Rhein-Sieg gemeinsam mit regionalen Unternehmen und dem Deutschen Museum Bonn (DMB) der Förderverein „WISSENschaf(f)t SPASS“gegründet, dem im August dieses Jahres auch der Wahnbachtalsperrenverband beigetreten ist.

 

Antonio Casellas (2. von rechts) vom Förderverein überreichten WTV-Geschäftsführer Norbert Eckschlag sowie dem Verbandsvorsteher, Landrat a.D. Frithjof Kühn (von links), den Mitgliedsausweis. Das Deutsche Museum Bonn ist für die Wirtschaft in der Region seit langem ein starker Partner, der eine Brücke zwischen Schulen, Wissenschaft und Wirtschaft schlägt, Ihm kommt eine große Bedeutung als außerschulischer Lernort für die gesamte Region zu. Der WTV sieht für die Zukunft das Erfordernis, Schülerinnen und Schüler gleichermaßen für die umfangreichen technisch-naturwissenschaftlichen Themen in unserer Gesellschaft zu interessieren, um so langfristig den Nachwuchs für seine Versorgungaufgabe zu gewinnen.

Der Verband betrachtet eine Mitgliedschaft im Förderverein als eine ergänzende Maßnahme zu Programmen, die er mit Vorschulkindern und Schülern aller Schulformen in seinen Wasserwerken durchführt. Im DMB, der einzigen Zweigstelle des weltberühmten Deutschen Museums außerhalb Bayerns, werden Schüler spielerisch und schon möglichst früh an MINT herangebracht und dafür begeistert, damit sie sich für ein Studium in den vier Bereichen oder auch für gewerblich technische Berufe wie Anlagemechaniker oder Mechatroniker entscheiden. Das Zukunftslabor für MINT-Bildung  ermöglicht nämlich vor allem Kindern und Jugendlichen nachhaltige Einblicke in Forschung und Technik.

Ziel des Vereins „WISSENschaf(f)t SPASS“ ist es, die künftige Finanzierung des DMB durch die Stadt Bonn und Landkreise in NRW auf eine zusätzliche, privatwirtschaftliche Säule zu stellen, da der Hauptgeldgeber, die Stadt Bonn, ihre Zuschüsse kürzt. Außerdem bemüht sich der Verein um Projektmittel vom Land und von Stiftungen, um den Erhalt des DMB zu sichern.