Foto: Luftbild des gesamten Betriebsgeländes der Trinkwasseraufbereitungsanlage Siegburg-Siegelsknippen
Bis 1997 waren die Absetzbecken rein zweckorientiert, um Filterspülwasser und Schmutzstoffe aufzunehmen. Durch den Neubau der Filterrückspül- und Schlammentwässerungsanlage werden Schmutzanteile der Filterwässer aus der Trinkwasseraufbereitungsanlage vorab herausgefiltert. In die Teiche gelangen nur noch das Klarwasser und das auf dem Betriebsgelände anfallende Niederschlagswasser. Somit ist gewährleistet, dass die Teiche immer ausreichend mit Wasser versorgt werden und über ein Wehr der Wasserstand in den Teichen geregelt wird. Das überschüssige Wasser wird kontrolliert an den renaturierten Ummigsbach abgegeben. Heute bieten die Teiche ein vielfältiges Bild mit ausgeprägten Flachwasserzonen, ungeregelten Uferbereichen und naturnaher Bepflanzung (Schilf, Rohrkolben usw.).
Fotos: Schilf und Rohrkolben haben eine reinigende Wirkung und ökologische Eigenschaften
Auf den sauren, silikatischen und sehr trockenen Sandböden im Gebiet der Trinkwasseraufbereitungsanlage können speziell auf diese Bedingungen angepasste Pflanzen gedeihen und überleben. Diese seltenen Pflanzen werden von Insekten zur Vermehrung genutzt, da sich ihre Larven nur von diesen speziellen Pflanzen ernähren können. Andererseits benötigen einige in diesem Gebiet seltene Pflanzen spezielle Bestäuber (Insekten), um ihre Samen entwickeln zu können.
Foto: Von der Bevölkerung als Naherholungsgebiet genutzt, bleiben die ökologisch positiven Eigenschaften trotz des Besucherandranges erhalten.

Foto: Roterle und Rohrkolben Foto: Königskerze
Foto: Feldthymian