Überwachung der Wasserqualität

  • Talsperre und ihre Zuläufe (Einzugsgebiet)
  • Roh- und Reinwasser der Trinkwasseraufbereitungsanlagen und der Phospor-Eliminierungsanlage
  • Trinkwasser im Verteilungsnetz (Hochbehälter und Rohrnetz)

Stausee mit den Messbojen A-H und der Belüftungsanlage

Ergebnisse der wöchentlichen Sondenmessungen in der Wahn-bachtalsperre, hier dargestellt als Isoplethen-Diagramme der Trübung an verschiedenen Messstellen.

Im Bakteriologischen Labor werden die in der Trinkwasser-verordnung vorgeschriebenen bakteriologischen Unter-suchungen durchgeführt. Die umfangreiche Überwachung erstreckt sich auf sämtliche Anlagen zur Trinkwasserauf-bereitung von der Rohwasserzuleitung bis zu den Über-gabestellen im Verteilungsnetz. Zusätzlich wird das Wasser der Talsperre und der Zuläufe bakteriologisch analysiert.

Im Biologischen Labor wird die Wasserqualität der Talsperre, insbesondere die Trophie*- Entwicklung des Gewässers überwacht. Die aktuellen Daten zum Gewässerzustand stellen wichtige Informationen für das Rohwassermanage-ment dar, gleichzeitig wird aber auch die langfristige Ent-wicklung des Gewässers verfolgt, um negative Einflüsse auf die Wasserqualität zu erkennen und Gegenmaßnahmen einzuleiten. Ein weiterer Aufgabenschwerpunkt ist die Über-wachung des Aufbereitungsprozesses des Talsperren-
wassers durch Untersuchungen von Rohwasser und Filtraten auf Planktonorganismen sowie Summenparameter wie Chlorophyll a und suspendierter organischer Stickstoff.

Wasserproben aus der Talsperre, vom Roh-und Reinwasser sowie aus dem Verteilungs-netz werden mikroskopisch untersucht.

Im Bakteriologischen Labor werden die in der Trinkwasserverordnung vorgeschriebenen bakteriologischen Untersuchungen durchgeführt. Die umfangreiche Überwachung erstreckt sich auf sämtliche Anlagen zur Trinkwasseraufbereitung von der Rohwasserzuleitung bis zu den Übergabestellen im Verteilungsnetz. Zusätzlich wird das Wasser der Talsperre und der Zuläufe bakteriologisch analysiert.

Bakteriologische Untersuchung nach der Trinkwasserverordnung

 

Vertreter des Phytoplanktons im mikroskopischen Bild:                                

Planktosphaerium                       Centrische Kieselalge

(Grünalge)

Ein Blattfußkrebs (Cladocera) aus

der Gattung Bosmina

Dokumentation und Auswertung der Untersuchungsergebnisse

  • Dokumentation und Auswertung von langjährigen Unter-suchungsreihen, zum Beispiel Entwicklung der Trophie*) der Wahnbachtalsperre
  • Dokumentation der Eliminationsleistung des Aufberei-tungsprozesses von Talsperrenwasser, Mitwirkung bei der Optimierung und Kontrolle der Aufbereitungstechnologie
  • Mitwirkung an der fischereilichen Bewirtschaftung der Talsperre (Planung von Besatzmaßnahmen und Hege-befischungen, Auswertung der fischereilichen Erträge)

 *= Intensität der pflanzlichen Produktion in einem Gewässer

In der Grafik sind die Chlorophyll a-Konzentrationen im Roh- und Reinwasser im Zeitraum 1990-2001 aufgetragen.

Methoden

  • In situ Messungen von chemisch-physikalischen Parametern mit Sonden
  • Messung von partikulärem Stickstoff und Kohlenstoff mittels C/N-Analyser
  • Chlorophyll a- und Leitpigmentanalyse mit einer HPLC-Anlage
  • Quantitative Analyse der Algentaxa (Phytoplankton), Rotatorien und Crustaceen (Zooplankton) am Umkehrmikroskop (Utermöhlmethode)
  • Bestimmung der Biovolumina mit Hilfe einer interaktiven digitalen Bildanalyse
  • Bestimmung der Anzahl koloniebildender Einheiten (KBE) nach TrinkwV 1990
  • Nachweis von intestinalen Enterokokken (DIN EN ISO 7899-2)
  • Nachweis von Clostridien (Clostridium perfringens) nach TrinkwV 2001
  • Nachweis von Legionellen (UBA-Empfehlungen und DIN EN ISO 11731-2)
  • Nachweis von Pseudomonas aeruginosa (DIN EN ISO16266)

 


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