

Die Talsperre ist ein "künstliches" Gewässer. Um das Ökosystem stabil zu halten badarf es des regulierenden und lenkenden Eingriffs durch den Wahnbachtalsperrenverband.
Ohne diese Maßnahmen hätten die hohe Wasserqualität und die Talsperre als Lebensraum zahlreicher Tierarten keine Zukunft. Das Gewässer würde "umkippen".
So wurde auch die Wahnbachtalsperre seit ihrer Fertigstellung zur Verbesserung der Wasserqualität fischereilich bewirtschaftet. Wobei in früheren Jahren mehr auf die Bedürfnisse der Angler, bei der Wahl der Besatzfische, eingegangen wurde.
Dabei spielte früher die Attraktivität der Fischarten und die Größe, der eingesetzten Fische eine wichtige Rolle.
Mittlerweile hat sich die Betrachtungsweise erheblich verändert. Heute spielt die Schaffung möglichst natürlicher Verhältnisse die Hauptrolle. Besatz nur mit Fischen, die sich auch in der Talsperre vermehren können, Besatz mit mehreren kleinen Fischen und nicht bereits fangfähigen Exemplaren.
Weiterführende Literatur:
Wer sich spezieller über die Fische in der Wahnbachtalsperre informieren möchte, sei auch auf die Veröffentlichung von Herrn Dr. J. Clasen und Frau Dr. U. Mischke aus dem Jahre 1998 hingewiesen.
Titel: "Wahnbachtalsperre als Lebensraum und Trinkwasserspeicher - Wasservögel und Fische - Teil 1" veröffentlicht in Heimatblätter Nr. 13 des Heimat & Geschichtsverein Neunkirchen-Seelscheid.